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1. Working Equitation Turnier in Aesch vom 22. August 2015

Das zweite Working Equitation Turnier in der Saison 2015 hat am Samstag 22. August in Aesch (BL) stattgefunden. Bei herrlichem Wetter haben 28 Reiterinnen und Reiter auf der Anlage der Reiterkameraden Aesch im Löhrenacker gezeigt, worum es in der Working Equitation geht. Die Vielfalt an Rassen und Reitweisen, alle schön herausgeputzt, passte wie ein Blumenstrauss zum Sonnentag. Doina Fischer (CH) hat die Teilnehmer der drei Klassen Einsteiger „E“, leicht „L“ und mittel „M“ als Richterin bewertet. Stets gut gelaunt hat sie fair und mit Augenmass benotet und dazwischen auch immer ein offenes Ohr gehabt für alle Fragen.

Bei so grossen Teilnehmerfeldern heisst es früh aufstehen: Bereits um 8:00 Uhr morgens begann die erste Prüfung. Die Dressur der Klasse E konnte Sabine Kropf mit Condor für sich entscheiden vor Christine Frömel mit ihrer Vollblutstute La Reine und Evi Feld auf dem PRE-Hengst Diablo. In der Klasse L hatten Therese Kropf und Varenne Lalan die Nase vorn, auf den zweiten Platz ritt Franziska Zeller mit dem Warmblutwallach Condo di San Martino. Drittplatzierte war Susanne Stalder-Hess mit der CH-Stute Lady vom Eigen. Die Klasse M wurde dominiert von Frauke Matter mit Cholito. Auf den zweiten Rang ritt Uschi Jau mit Absolutely the Truth und den dritten Rang erreichten der Lusitano-Fuchshengst Urpilo und Corinne Chmiel. Noch vor der Mittagspause fand auch der Arbeitsparcours, die Maniabilité, der Einsteigerklasse statt.

Für viele war es der erste Start in der Working Equitation, wir gratulieren allen Teilnehmern zu ihrem Mut! Während Ringstechen, Becher versetzen und Krug hochheben mehr Geschicklichkeit vom Reiter und Ruhe vom Pferd verlangen, so ist die Acht um zwei Fässer mit einfachem Galoppwechsel eher eine Dressuraufgabe. Dressur und Geschick werden kombiniert in den Aufgaben wie Tor, Brücke, Pferch oder Teich. Sabine Kropf mit dem Warmblüter Condor bewältigte den Parcours am überzeugendsten und ritt erneut auf den ersten Rang. Somit hat sie auch der Gesamtsieg für sich entschieden! Als zweite im Arbeitsparcours waren Evi Feld und der PRE-Hengst Diablo platziert und dritte wurde Nicole Gnädinger mit dem Haflinger Miro. In der Gesamtwertung der Klasse E waren Evi Feld mit dem jüngsten Pferd des Tages, dem PRE-Hengst Diablo auf dem zweiten und Oliver Märki mit dem PSL-Hengst Urpilo auf den dritten Rang. Herzliche Gratulation!

In der Maniabilité der Klasse L siegte Therese Kropf mit dem Warmblut-Wallach Varenne Lalan gefolgt von Mylène Leclerc auf Nashita. Der dritte Rang ging an Sandrine Kohler und ihr Welsh B Giglbergs Jolly Pop. Während die Glockengasse kaum Schwierigkeiten bereitete trotz Nähe zum Publikum, erwies sich das Rückwärtsrichten zwischen den Pfosten als verzwicktere Aufgabe. Der Dressurteil mit einfachem Slalom und den drei Fässern war anspruchsvoll. Und am Ende des Parcours hiess es immer: Kommen sie oder kommen sie nicht? Der Eingang zum Teich war wenig einsehbar vom Publikumsbereich her, also wartete man mit Spannung bis das Paar am anderen Ende des Wassers auftauchte. Die folgende Klasse M zeigte, wie man auch im Galopp den Pferch absolvieren kann. Auch der Slalom zwischen den parallelen Stangen wurde gut gemeistert. Allen voran zeigten Uschi Jau und ihre Quarter-Stute Absolutely The Truth wie es geht. Trotz Parcoursfehler lagen die beiden mit Abstand vorne in dieser Teilprüfung. Auf den zweiten Rang ritt Gisela Krasensky mit dem Partbred Araber Continental Moon und Drittplatzierte war Frauke Matter mit Cholito.

Der Geschwindigkeitsparcours, auch Vitesse oder Speed Trial, sollte also über die Endwertung im L und M entscheiden. Dabei werden die Hindernisse noch einmal geritten und zwar auf Tempo. Parcoursfehler führen zur Disqualifikation und Fehler an den Hindernissen zu Zeitstrafen. Vor der Prüfung gab es besorgte Diskussionen um die Streckenführung und den Wall. Das Pulvermannsgrab hinter dem Dressurviereck hat doch beeindruckende Dimensionen und flösste einigen Teilnehmern Respekt ein. Doch in der Arbeitsreitweise werden keine grossen Sprünge sondern geschicktes Meistern der Geländeschwierigkeiten erwartet: Es stand jedem frei, auf welchem Weg in den Graben geritten wird und auf welchem wieder raus. Die meisten Reiter wählten den Abrutsch anstelle des Absprungs hinein, auf dem Weg hoch war die Wahl ausgeglichen zwischen Klettern und Aufsprung. Im Ziel strahlten alle und freuten sich ab dem Spass, den Pferd und Reiter nach der konzentrierten Arbeit in Dressur und Maniabilité haben durften. In der Klasse L ging der Sieg verdient an Caroline Kunz mit Vian de la Mar. Der Camargue-Wallach zeigte, was ein richtiges Arbeitspferd kann: er bewahrte in den Hindernissen die Ruhe und legte dazwischen ein unglaubliches Tempo vor. Auf den zweiten Platz ritt Sabine Kropf auf Varenne Lalan und auf den dritten Rang kam Sandrine Kohler mit Giglbergs Jolly Pop. Schnell geht es im Speed, da hat man sich ganz rasch verritten. So wurden im L zwei von sieben Startern disqualifiziert, zwei Teilnehmerinnen haben auf den Start in der Vitesse verzichtet. Auch die Reiter der Klasse M fegten über den Löhrenacker und hatten sichtlich Spass dabei. Der Sieg ging an Katrin Grolimund mit Red Freckled Linus. Und das obwohl sie den Painthorse Wallach vor dem Start noch als Pleasure-Pferdchen bezeichnet hatte. Zweite wurde Frauke Matter mit dem PRE-Hengst Cholito und Dritte wurde Gisela Krasensky mit Continental Moon. Von den fünf Startern erlitten ebenfalls Zwei das Schicksal der Disqualifikation, eine Teilnehmerin hat auf den Start verzichtet.

Die Siegerehrung konnte pünktlich um 19:00 Uhr stattfinden. Der Gesamtsieg in der Klasse L ging an Therese Kropf und ihren Varenne Lalan. Die Klasse M konnte wie bereits in Eiken erneut Frauke Matter mit Cholito für sich entscheiden.

Herzliche Gratulation an alle!

Obwohl dies das erste Working Equitation Turnier in Aesch war, hat alles geklappt. Dies verdanken wir auch dem motivierten und gut gelaunten Einsatz der Helferinnen & Helfer vom ARSETS, der RKA und all den Verwandten, Freunden und Sponsoren, die den Anlass unterstützt haben. Das fröhliche Miteinander trägt viel zur Stimmung bei und steckt auch das Publikum an. So präsentierte sich die Working Equitation im besten Licht!

Es war einfach toll mit euch – vielen Dank!


Euer OK

Edna Baumgartner Guggisberg & Kirsten Rose Dede